Schröcken, Lechtaler Alpen, Tag 3

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Gebiet Bregenzerwald (Österreich)
Startpunkt Göppinger Hütte (2 245 m)
höchster Punkt 2245 m
Gesamtanstieg 450 m Anstieg, 1450 m Abstieg Höhenmeter
Gesamtstrecke 7:00 h, 22 km
Anspruch einfach (T2, Bergwandern)
Datum 30.07.2004 (Fr.)
Route Göppinger Hütte (2 245 m) Mark-Bach (1 700 m) Butzensee (2 150 m) Auenfeldsattel (1 700 m) Schröcken (1 200 m)

 

 

Bild 1:

Am nächsten Tag ist auf der Hütte schon früh Aufbruchsstimmung. Manche wollen weiter nach Oberlech, manche zur Freiburger Hütte hinüber und ein junges, noch bergunerfahrenes Pärchen überlegt sich, ob sie zur Braunarlspitze aufsteigen können. Das Wetter ist jedoch nicht ganz so eindeutig wie ursprünglich angekündigt.

Ich schließe mich den Kolonnen in Richtung Th. Prassler Weg an. Bald habe ich jedoch keine Lust mehr, in den vorgegebenen Bahnen zu laufen und beginne weglos durch ein Flussbett zum Markbach abzusteigen.

 

Bild 2:

Rückblick Hochlichtspitze und Braunarlspitze.

 

Bild 3:

An der Einmündung des Markbaches angekommen muss ich mich erst einmal orientieren und einen guten Gegenanstieg auskundschaften. Ich wähle einen steilen Anstieg durch die Bergflanke. Oben sind die Zweige der Kiefern eine guteund notwendige Aufstiegshilfe.

Auf der Hochfläche gibt es wieder liebliche Wiesen mit grasenden Kühen. Weglos steige ich nun - immer die Mohnenfluh als Orientierungspunkt nehmend - zum Butzensee auf.

 

Bild 4:

Butzensee

 

Bild 5:

Ich gehe noch ein paar Hundert Meter weiter östlich auf dem Jägersteig. Auf der anderen Seite sieht man wieder auf das vorgestern erstiegene Braunarlfürggele.

 

Bild 6:

Zurück zum Butzensee.

Vom Jägersteig kommt nun eine urige Gestalt, ein per Motorrad von einer Alm am Hochgrat nach Schröcken gefahrener Almhirt, der hier seinen freien Tag verbringt und der keine Angst kennt.

Als Einlage deklamiert er neben einigen Witzen auch noch Gedichte von Rilke.

Den Mohnenfluh hebe ich mir für eine spätere Zeit auf.

 

Bild 7:

Auch für den Sattel reicht weder Lust noch Kondition.

So gehts auf ebenem Weg um das Zuger Hochlicht herum in Richtung Oberlech.

 

Bild 8:

In der Nähe von Oberlech tauchen Vorboten der markanten Gipslöcher auf. Die Gipslöcher stehen als Naturdenkmal, durch das ein beschilderter und kommentierter Weg hindurch führt, unter Naturschutz.

 

Bild 9:

Hier in der Mitte wäre der (wesentlich kürzere) Alternativabstiegsweg vom Mohnenfluhsattel gewesen. Aber dann hätte ich die hochinteressante Kitzbachschlucht nicht kennen gelernt (ohne Abb.)

 

Bild 10:

Weiter geht es über den Auenbergsattel auf lang gezogenem Weg Richtung Schröcken. Durch diese Tal führte der anfängliche Aufstieg zum Braunarlfürggele.

 

Bild 11:

Ziegenherde

 

Bild 12:

Der Rest des Weges ist geteert. Am feuchten Abhang entdecke ich wieder eine Kolonie Fettkräuter. Hier einige schön entwickelte Pflanzen.

Ganz schön geschafft von der heutigen langen Tour kehre ich zurück zum Parkplatz.Mit dem Verzehr eines guten Stückes Kuchens bedanke ich mich bei den Wirtsleuten für den gut bewachten Stellplatz.