Geplante Wandertouren

demnächst … oder … als Wunschtraum!


Im Folgenden findet ihr eine Liste von Zielen, die ich gerne noch besuchen würde. Das Datum ist bis auf die "Tour am Wochenende" unbestimmt, bzw. den unvorhersehbaren Launen des himmlischen Petrus in die Hand gegeben. Wer Lust hat, mich auf einer der ein- oder mehrtägigen Touren zu begleiten, ist herzlich willkommen.

Datum Ziel/ Gebiet/ Kanton Bemerkungen
20.11.2011
Tour am Wochenende
Appenzellerland/ Alpstein Anstieg zum Schäfler von Norden über die Neuenalp. Die Gasthäuser am Schäfler,auf der Ebenalp und der Äscher sind leider geschlosen.
Herbst 2011/
Frühjahr 2012
Schweizer Jura im Herbst, wenn in den Tälern der Nebel schon den Winter ankündigt, möchte ich einige Touren im schweizer Jura unternehmen; u. a. die Highlights Combe Grède und Creux de Van oder einen Teil des JURA - Höhenweges
?? Speer-Nordwand wenn ich einmal "gut drauf" bin (und mich vielleicht jemand zusätzlich motiviert ?), möchte ich die Speer-Besteigung über die Nordrampe wiederholen
(das letzte Mal liegt fast 20 Jahre zurück)
Surselva Medelser Hütte Rundtour Pardatsch, Lukmanierpas, Bovarinahütte, LAgo Retico, Pass Cristallina
Surselva Medelser Hütte mehrtägige Tour: von der Lukmanier-Passstraße zur Medelser Hütte; über den Lavaz-Gletscher in die Greina-Ebene; zurück über den Passo Cristallina
?? Avers (Graubünden) Bandsee und weiter Touren rund um Juf (geeignet für verlängertes Wochenende)
?? Surselva (Graubünden) Piz Val Gronda (2820 m) - leider ein bisschen zu weit weg für eine Tagestour
?? St. Gallen Tagestouren ausgehend vom Gigerwaldsee (Sardonahütte, Heubützlipass)
     

Durchgeführte Touren

1.10. - 4.10.2011 Oberinntal 4 Tage um Serfaus/ Fiss/ Ladis und im Oberinntal
Tag 1: Anstieg von Tösens zum Kölner Haus oberhalb von Serfaus. Bei Tösens ist eine alte Römerbrücke zu bewundern. Spannend ist der Aufstieg nach Serfaus über den Argensteig. Kurz nach Serfaus sind die seltsam geformten, spitzigen Erdpyramiden zu bewundern. Auf der empfehlenswerten Rodelhütte treffe ich auf eine lustige Frauengruppe, die sich dort stärkt und einen Schiedsrichter zur Frage, ob das Matterhorn zum Wallis oder zum Engadin gehört, braucht. Der Abstieg zieht sich, zu dieser Jahreszeit wird man aber durch das sanfte Nachmittagslicht, das das Inntal und die gegenüberliegenden Hänge zum Leuchten bringt, entschädigt. Die Felswände bieten überdies für geologisch Interessierte interessante Faltenstrukturen.

Tag 2: Am zweiten Tag geht es von Pfunds aus zum Hohenzollernhaus. Da am Ortsende ein Verbotsschild steht, stelle ich brav das Auto ab und beginne den mühsamen Aufstieg über das Schottersträßchen. Dass man sich an das Verbot nicht halten muss, sondern durch Anfahrt zum oberen Parkplatz mindestens zwei Stunden Gehzeit sparen kann, erfahre ich bald. Aber der gleichförmige Anstieg ist nicht mal ermüdend und lässt genügend Energie übrig, um die Gedanken in alle Richtungen schweifen zu lassen. Nach der Radurschlalm beginnt der interessantere Teil, der Sommer-Anstiegsweg zum Hohenzollernhaus, dem Eigentum der Sektion Starnberg des DAV. Herrlich auf einem Felsabsatz gelegen, bietet sie insbesondere Familien mit Kindern ein Riesenangebot. Dies ist das letzte Wochenende, an dem sie geöffnet ist. Hinter der Hütte öffnet sich ein weitläufiges Tal, das ich noch etwas erforsche und die Füße im kalten Schmelzasser kühle. Einige Wagemutige durchschwimmen auch noch zu dieser Jahreszeit einen der kleineren Tümpel. Zurück zur Radurschlalm geht es auf dem Alternativweg (dem Winterweg), der an einem imposanten Wasserfall und später dem Skulpturenpark Pfunds vorbei führt. Nun folgt auf gleichem Pfad wie der Aufstieg der mühsame, lange Abstieg, wobei ich mich auch noch einmal verlaufe und auf einen Abstecher nach Greit gelange. Da dieser verlockende Weg auf die andere Talseite nochmals einen Anstieg von 300 Höhenmetern bedeuten würde, wende ich mich zurück zum Fahrweg. Dort erbarmt sich auch einer der Autofahrer und nimmt mich mit ins Tal. So spare ich mir 5 km der ansonsten 30 km langen Strecke des heutigen Tages.

Tag 3: Von Fiss aus geht es heute zunächst auf geteertem Weg und an der Rodelbahn vorbei in Richtung Fisser Joch. Bei der Fisser Kuhalm biege ich nach Nordosten ab und begebe mich auf den Weg zum Frommeskreuz (Mattekopf). Vom Weg abweichend genieße ich die weichen, warmen Sommerstrahlen bei ausgedehnten Pausen. Vom (kaum erkennbaren) Gipfel aus geht es weiter zum Schönjöchl, das von Geitschirmfliegern und Modellflugzeugpiloten gleichermaßen als idealer Startpunkt genutzt wird. Der Weiterweg führt zum touristischen Zentrum, dem Fisser Joch und von da aus reicht die Zeit noch für den Zwölferkopf, auf dem gerade erst eine riesige Aussichts-Plattform mit Schautafeln für alle von dort aus sichtbaren Gipfel errichtet worden ist. Wegen der vorgerückten Zeit steige ich von dort weglos ab zum Steinegg und dann, schon im Vorabendschatten, weiter zum Parkplatz bei Fiss. Am Parkplatz stehen zwei freundliche (aber für den abendlichen Spätherbsttag etwas zu leicht bekleidete) Anhalterinnen, die ich ins Tal hinunter mitnehme und so die Gefälligkeit des Vortages erwidern kann.

Tag 4: Am letzten Tag soll es endlich eine kürzere Tour werden und dafür suche ich mir aus dem Rother Wanderführer ein Ziel am Beginn des Kaunertales aus. Von Nufels aus soll es zur Gallrutalpe gehen. Ein Schild im Tal verheißt dort eine verlockende Stärkung. Nach einer kurzen Durststrecke auf geteertem Weg quert ein spannender Steig mit imposanten Tiefblicken ins Kaunertal, immer etwas ansteigend, eine steil abfallende Schlucht, bis der Weg dann endlich in freies, etwas sanfteres Gelände führt. Das Versprechen, dass die Alpe noch geöffnet hat, wird leider bitte enttäuscht, denn alle Fenster sind schon verrammelt und die Alpe ist bereits verlasen und winterfest gemacht. Der Abstieg auf dem gleichen Steig, den der Rother Wanderführer empfiehlt, möchte ich wegen der steilen Passagen nicht unternehmen, und wende mich statt dessen dem auf der Karte vermerkten "Wasserweg" zu. Dieser führt auf ebenfalls interessantem Weg, etwa an der Baumgrenze entlang, hinüber zur Falkaunsalm, die nicht nur zu meiner Enttäuschung ebenfalls geschlossen ist. Von dort führt zunächst ein Wanderweg, später ein Forstweg hinab zum Ausgangspunkt.
24./25.9.2011 Entlebuch Sa.: Fürstein und Chessiloch;
So.: Brienzer Rothorn
Samstag: gemütlicher Aufstieg auf den Fürstein über die Südseite von Stäldili aus und am Sewenseeli vorbei zum Gipfel. Abstieg über die feuchte und deshalb etwas rutschige Nordostflanke. Spätnachmittag reicht es noch für einen Abstieg Richtung Chessiloch, das man von exponierter Stelle aus gut von oben einsehen kann. Ich nehme mir vor, am folgenden Tag noch einen Abstecher zum Chessiloch "von unten" einzulegen.

Am folgenden Tag sind die Knie nicht ganz in Ordnung. So wird das Tourenziel Brienzer Rothorn fallen gelassen und durch die Schrattenfluh-Nordseite ersetzt. Von Flühli aus geht es zunächst sanft bis Toregg, dann steil aufwärts. Die Knieprobleme zwingen mich aber kurz vor dem Strick zur Umkehr und dem Abstieg. Dadurch reicht aber die Zeit aus, um auf der anderen Talseite aus von Chragen zum Chessiloch zu wandern. Zunächst lockt eine Schwefelquelle, die früher, als sie noch ergiebiger war, zu Heilzwecken genutzt wurde. Dann folgt ein Familien-Grillplatz und kurz darauf ein mächtiger Wasserfall mit Aussichtskanzel. Durch die frühe Nachmittagszeit fällt auch noch genügend Licht in die enge Schlucht. Vom Wasserfall aus führt, kaum sichtbar und auch nicht markiert, ein schmaler, etwas ausgesetzter, aber gut gesicherter Pfad weiter zum eigentlichen Chessiloch: ein schmaler Talkessel mit 100 m senkrecht, zum Teil überhängenden Wänden, in die tosend ein weiterer Wasserfall in mehreren Kaskaden einfällt. Von unten sieht man praktisch "nur" die unterste, aber auch höchste und beeindruckendste Kaskade, die in einem einzigen, gebündelten Strahl in den unteren Tümpel herabstürzt. Die oberen Kaskaden, die sich sozusagen um die Ecke herum winden, sieht man nur von der gestrigen, oberen Warte aus. Ein sehr lohnendes Ziel, für das man mindestens 1 1/2 - 2 Stunden veranschlagen sollte.
16.9.2011 Alpstein Anstieg zum Schäfler
Freitag-Nachmittagstour - Geplant war eine Tour auf den Schäfler mit einem Anstieg vom Norden her via Neuenalp. Von Schwende aus zunächst fast nur über befestigte Wege über Eschböhl zur Neuenalp. Danach steil hoch Richtung Süden. Da es in Höhe der Filderalp schon recht spät war und die Felswände im Spätnachmittagslicht ein wahrer Prachtanblick waren, gab es dort eine große Pause mit Musik und Lektüre und anschließend kurz vor Sonnenuntergang den Abstieg auf gleichem Weg. Der Almabtrieb und die damit verbundenen Feiern füllten die Parkplätze am Weg hoch zum Bieberen bis auf den letzten Platz. Ankunft in Schwende schon nach Einbruch der Dunkelheit. Die Rundtour über Schäfler und Ebenalp wird nachgeholt.
20.-21.8.2011 Valsertal (Graubünden) Zwei mittelschwere Tageswanderungen im Tal um Lumbrein. Genaue Touren stehen noch nicht fest (Z. B. 3-Seen-Wanderung überm Zervreilasee; Piz Sezner oder hinüber zur Greinaebene)
  Als Zweitagestour mit einer Übernachtung unterm Sternenhimmel auf 2500 m durchgeführt. Zunächst im falschen Tal bei Vals gelandet (Ziel hieß ja auch zunächst Valsertal). Rückfahrt kostet 1h extra, aber Fahrt durch eine eindrückliche Schlucht. Ca. 1500 Höhenmeter und 28 km gelaufen. Ist mit 12 kg Marschgepäck und 55 Lenzen aber inzwischen fast schon eine masochistische Übung. Startpunkt: Lumbrein; dann hoch über die Alp Lumbrein nach Um Su (welch putziger Name! Ja sind wir denn in Japan? Nein, aber in der Svizzeria Romantscha). Eigentlich sollte es zum Blausee unterm Piz Val Gronda gehen. Den Abstiegspunkt ins Val Gronda hatte ich aber irgendwie übersehen und landete statt dessen am Punkt 2598 m, der dann als Nachtquartier diente. Morgens immer noch 9°C und zum Glück windstill (und die 3 Liter Wasservorrat komplett aufgebraucht). Am nächsten Morgen hinüber zur Furcla da Caval und auf den harmlosen aber aussichtsreichen Piz Cugn (2672 m). Eine Dreiermannschaft nimmt dagegen bereits um 8:00 den Anstieg zum Piz Cavel (2946 m). Wasser abgekocht (Kühe, Kühe, Kühe!). Abstieg über die ausgedehnten Weiden der Alp Cavel. In der Nähe ein beeindruckender Wasserfall, der durch einen Felsdurchbruch quillt.