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Sa. 1.6.2002 Pilatus | ![]() |
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Gebiet | Bregenzerwald (Österreich) |
Startpunkt | Ebnit (1000 m) |
höchster Punkt | 1645 m |
Gesamtanstieg | ca. 750 Höhenmeter |
Gesamtstrecke | 4:30 h, ca. 13 km |
Anspruch | einfach (T2, Bergwandern) |
Datum | 30.05.2002 (Do.) |
Route |
- Ebnit (1000 m) - Treietpass (1489 m) - First (1617 m) - Treietpass - Hohe Kugel (1645m) - Ebnit |
Anfahrt:
Von Dornbin aus nimmt man, sich immer geradeaus haltend, die sich
immer mehr verengende Straße nach Ebnit. Man lässt die
von vielen Tagesausflüglern und Bussen angefahrene Rappenlochschlucht
buchstäblich "links liegen" und fährt die Straße,
die sich langsam - teilweise fast einspurig, aber dennoch von Linienbussen
befahren - nach oben windet und an steil hochragenden, sich immer mehr
verengenden Felsen vorbei, weiter, bis sich die Schlucht, die von
Dornbirner Aach in Jahrhunderte langer mühsamer Kleinarbeit aus dem
Felsen geschnitten wurde, bei Ebnit wieder weitet und den Blick auf einige
berühmte Gipfel des Bregenzer Waldes frei gibt. Ein guter
Ausgangspunkt ist der Parktplatz bei der Dorfkirche; ein paar
Meter weiter kann man den Wander-Tag ganz gemütlich bei einem Glas kühlen
Bieres oder Almdudlers langsam ausklingen lassen.
Bild 1:
Von der Dorfkirche aus führt der Weg langsam aber stetig ansteigend nach oben. Erstes Ziel ist die hier sichtbare Lücke, der Treietpaß, an dem sieben verschiedene Wege aufeinander stoßen.
Bild 2:
Während des ganzen Aufstieges lockt linker Hand der knapp über 2004 Hohe Freschen mit seinen nicht ganz unproblematischen Graten zur nächsten Tour. Auch hierfür eignet sich Ebnit als Ausgangspunkt.
Bild 3:
Der Blick zurück zeigt einige steil aufragende Kletterfelsen sowie den Bocksberg mit seinem kahlen, über einen kleinen Steig erreichbaren Gipfelaufbau.
Bild 4:
Vom Treietpass gelangt man nach kurzem Anstieg auf den mit frischem Grün bedeckten Gipfel des First, für uns auch wie der Name besagen könnte, heute der "erste" Gipfel. Hier lässt es sich ungestört von den vielen Tagestouristen, die die Hohe Kugel bevölkern, Brotzeit machen und sich mit einem gelegentlichen Wanderer unterhalten.
Bild 5:
Vom Gipfelkreuz des First reicht der Blick weit über die topfeben erscheinende Rheinebene bis zum markanten Alpsteingebiet und den noch schneebedeckten Churfirsten. Allerdings lässt sich der Säntis an diesem Tag mehr erahnen als erkennen. er ist in den Dunst von Quellwolken gehüllt, während in Vorarlberg die Sonne schon fast von einem wolkenfreien Himmel herunter grüßt.
Bild 6:
Nochmals der Hohe Freschen, aus etwas anderer Warte betrachtet.
Bild 7:
Nach Süden hin schweifen die Gedanken bis hoch zur Schesaplana, davor die eher sanften Hügel, die sich um das Laternser Tal gruppieren (Hochgerach, Tälispitz, Dünser Horn etc.).
Bild 8:
Bald ruft die im Schatten einiger Wolken doch noch kühle Witterung zum Aufbruch. Der nach Norden schweifende Blick auf einen grasbewachsenen kuppelförmigen Gipfel verrät den Ursprung für die Namengebung unseres jetzt zu erklimmenden Zieles, der grasbewachsenen Hohe Kugel.
Bild 9:
Richtung Südwesten geht der Blick Richtung Liechtenstein. Davor das Massiv mit den ebenfalls lohnenswerten Tourenziel, den Drei Schwestern.
Bild 10:
Der Abstieg und Abschied vom First
Bild 11:
Frühlingsboten auch in den Bergen: Enzian
Bild 12:
Ein sattes Blau, an manchen Stellen noch ergänzt von dem Gelb der Sumpfdotterblume - ein unübertreffliches Meisterwerk der Natur.
Bild 13:
Der stängellose blaue Enzian (Gentiana acaulis). An manchen Stellen ist auch der lilafarbene Fransen-Enzian zu beobachten.
Bild 14:
Weit unten im Tal liegt Ebnit.
Bild 15:
Die wenig spektakuläre Gipfelregion der Hohen Kugel ist mit einem Gipfelkreuz markiert.
Bild 16:
Das obligatorische Gipfelfoto darf natürlich bei keiner Tour fehlen.
Bild 17:
Inzwischen hat sich der Hohe Freschen mit einem Wolkenhäubchen umgeben.
Wir nehmen das als ein Zeichen zum Aufbruch. Über breite Wege geht es zunächst fast eben, anschließend über einen schmaleren Kamm steil abwärts zur Emser Hütte, die als Etappenziel auch von vielen Mountain-Bikern besucht wird.
Bild 18:
Um nicht allzu früh von dieser leichten und nur etwa dreieinhalb Stunden dauernden Tour wieder ins Tal und damit in die raue Wirklichkeit zurück kehren zu müssen, machen wir noch einen kleinen Abstecher über die Schönenmannalp mit einem herrlichen Blick hinüber zur Bocksberg, der aus dieser Perspektive schon einen ehrfurchtsgebietenden Eindruck macht. Hier abgebildet ist aber eine Felsnase, die beim Abstieg ins Dorf zu sehen ist.
Bild 19:
Bunt blühende Frühlingswiese, hoch ragende Felsen und das darüber hinweg fliegende Flugzeug verkörpern die wichtigsten Sehnsüchte des Erholung suchenden Großstadtbewohners.
Dann auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal ...