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Mo. 30.12.06-1.1.2007 Adulahütte | Impressum und Datenschutz
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So. 18.2.2007 Schönberg | ![]() |
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Gebiet | ![]() |
Startpunkt | P an der Schwägalp (1258 m) |
höchster Punkt | 1532 m |
Gesamtanstieg | ca. 500 Höhenmeter |
Gesamtstrecke | 5:00 h |
Anspruch | einfach (T2, Bergwandern) |
Datum | 4.2.2007 (Mi.) |
Route | P an der Schwägalp (1258 m) → Chräzerenpass → Pfingstboden → Ellenbogen → Hinterfallenchopf (1532 m) → Ellbogen → Schwägalp |
Bild 1:
An diesem Sonntag steht für die erste Tour des Jahres eine einfache Schneeschuhtour im Appenzellerland an. Die Anfahrtszeit zur Schwägalp hält sich dementsprechend auch in Grenzen, und das Gebiet ist uns aus diversen Sommerwanderungen vertraut, allerdings ist die Orientierung und Wahrnehmung durch die Schneedecke, die für Anfang Februar nur dürftig ausgefallen ist, natürlich drastisch verändert.
Los geht es vom Parkplatz an der Straße, die zur Schwägalp führt. Wir steigen mit den angeschnallten Schneeschuhen gleich in einen kräftigen, schneebedeckten Hang ein, was den Vorteil hat, dass die Kälte, die uns aufgrund des vom Säntis geworfenen Schattens in die Glieder zu fahren droht, gleich vertrieben wird.
Die Südflanke des Kronberges auf der anderen Seite der Passstraße ist fast schneefrei.
Bild 2:
Spitzli (der waldfreie, schneebedeckte spitzige Gipfel im Vordergrund)
Bild 3:
Nachdem der erste Hang erklommen ist, scheinen die Aufbauten auf dem Gipfel des Säntis fast zum Greifen nah. Die Säntiswand liegt jedoch noch voll im Schatten.
Eine halbe Stunde lang geht es nun ansteigend durch den Wald. Danach betreten wir endlich freies, sonnenbeschienenes Gelände mit dem berühmten stahlblauen Winterhimmel. Den Chräzerenpass lassen wir hinter uns und fassen unser nächstes Etappeniel, den Pfingstboden ins Auge.
Bild 4:
Tiefer Winter
Bild 5:
Nach einer Stunde Schwerarbeit im Schnee scheint es vor dem weiteren Aufstieg angebracht, eine kleine Trinkpause an einer Almhütte, an deren Südseite es schon frühlingshaft warm ist, einzulegen.
Nicht nur wir nutzen den idealen Tag; wir finden noch weiter Läufer vor, auch die freundlichen und redsamen Eigentümer der Alm verbringen ihr Wochenende in ihrer Hütte.
Bild 6:
Eiszapfen künden von der Nachtkälte, das trockene Dach von den bereits wärmenden Strahlen der Februarsonne.
Bild 7:
Eine halbe Stunde später wird es Zeit zum Aufbrechen, Wir sind nicht die ersten, die zum Pfingstboden hoch gezogen sind, wir suchen uns aber eine eigene Spur im Hang.
Blick zurück zu der Alm Horn mit vielen, vielen Trampelspuren.
Bild 8:
Schon bald stehen wir auf dem wenig spektakulären Pfingstboden und sehen hinüber zu dem noch ein Stück höheren Hinterfallenkopf. Zwischen dem Gipfel und uns liegt noch ein Einschnitt, so dass wir wieder ein Stückchen absteigen müssen,was mit Schneeschuhen die reinste Freude ist.
Bild 9:
Von des kleinen Berges Höhe belohnt die Aussicht auf die Säntisvorberge die Anstrengung des Aufstiegs.
Hier die gekippten Schichten des Speers, am Bildrand der Mattstock.
Bild 10:
Bereits an der Verzweigung am Ellbogen angekommen!
Bild 11:
Das steile und durch die buckelpistenartige Beschaffenheit etwas anspruchsvolle Abstiegsstück vom Pfingstboden haben wir erfolgreich gemeistert.
Bild 12:
Rücksicht auf die Tierwelt sollte für alle Wintergänger eine Selbstverständlichkeit sein.
Bild 13:
Säntisgipfel in der Mittagssonne
Bild 14:
Speer
Bild 15:
Über dem Windenpass spitzeln die Churfirsten mit Hinterrugg und Schibenstoll hervor.
Bild 16:
Diesmal nehmen wir für den Aufstieg nicht die Direttissima, sondern holen etwas aus und umrunden den Hinterfallenkopf erst mal zur Hälfte. Schneeschuhe sind hier aber nicht mehr geeignet.
Duch jetzt geht es in den Schlussanstieg und je höher wir kommen, desto mehr weitet sich der Blick.
Blick hinüber zur Hochalp.
Bild 17:
Blick hinüber zum Säntis.
Bild 18:
Kronberg, davor Spicher, Glücksberg und Spitzli.
Bild 19:
Schneepatchwork
Bild 20:
Nach einer Pause am Gipfel nehmen wir den Abstieg in Angriff und nutzen nach dem fast schneefreien Gipfel wieder unsere Schneeschuhe.
Bild 21:
Säntis
Bild 22:
Grenzkopf und Silberplatten
Bild 23:
Schutthänge oberhab der Schwägalp
Bild 24:
Den Pfingstboden umgehen wir dieses Mal und steigen anschließend auf dem Aufstiegsweg Richtung Schwägalp ab. Kurz vor dem Schlusshang erklären einige Tafeln im "Naturerlebnispark" einige Besonderheiten von Wild und Wald.
Säntispanorama
Bild 24: